Klimaschutz, dass Reizthema unserer Tage.
Ohne ein Umdenken globalen Ausmaßes hinterlassen wir unseren Kindern eine öde Wildnis.
Was mich an dieser ganzen Sache so fürchterlich sauer macht ist die Tatsache, dass wir alle uns anstrengen können wie wir wollen.
Was erreichen wir mit unseren bescheidenen Mitteln? Unter dem Strich gar nichts.
Warum? Gaaaanz einfach. Selbst wenn alle Privathaushalte dieser Republik aktiv am Klimaschutz arbeiten würden, bedürfte es nur eines einzigen großen Industriekomplexes um unsere Bemühungen zunichte
zu machen.
Und wir müssen den Klimaschutz ja nicht nur kontinental sondern global betreiben.
Daran scheitert es doch bisher.
Wir können um Deutschland herum keine Glaskuppel ziehen und uns bequem zurücklehnen. Was nützen uns hier Einsparungen, neue Technologien und Fortschritte, wenn in einem anderen Kontinent der
Klimaschutz ad absurdum geführt wird?
Es ist eine unbequeme Wahrheit, die mir auch nicht gefällt. Selbst wenn wir hier die unbestrittene Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz auf unserem Kontinent haben, was nutzt dies. Alle
Erfolge die wir hier in Deutschland binnen eines Jahres vorweisen könnten, würden durch das aggresive Verhalten der USA z. B. innerhalb eines Produktionstages amerikanischer Raffinerien
zunichte gemacht.
Natürlich können wir deshalb in unseren Bemühungen nicht aufhören. Im Gegenteil wir müssen sie um ein Vielfaches verstärken.
Aber wir dürfen nicht dem Irrglauben verfallen, wir hätten schon etwas erreicht. Das ist definitiv nicht der Fall.
Und, liebe Freunde, ich weiß nicht wie ich meiner Tochter die jetzt drei Jahre alt wird, das alles erklären soll. Genauso wenig weiß ich in welcher Welt sie groß werden wird.
Aber eines weiß ich, ich werde in meinen Anstrengungen Menschen zu erreichen und diese zum Nachdenken zu bewegen. nicht nachlassen.
Euer Nachtfalke
von Nachtfalke
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